Licht trifft Dunkelheit – meine Dunkelkammer im Atelier
- veronicamayer
- 4. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Dez. 2025

Mein FotoAtelier ist eine offene Werkstatt der Kreativität: lichtdurchflutet, voller Bewegung, Ideen und Experimente. Hier fliessen Inspiration, Fotografie und Handwerk ineinander – ein Ort, der zum Schaffen einlädt. Doch genau dieses Licht, so wunderbar es ist, macht die klassische Dunkelkammerarbeit unmöglich.
Anfangs entwickelte ich meine Negative und Fotos nachts oder im Winter, wenn draussen schon Dunkelheit herrschte: Storen herunter, Vorhänge zu. Für die ersten Versuche genügte das. Obwohl ich einen Jobo CPA-2 Prozessor besitze, suchte ich bald nach einer Lösung, die das ganze Jahr über taugte.
So entstand ein Gartenhaus aus Holz von ca. 2×2 Metern – ein lichtdichter, gut belüfteter Raum im Raum. Innen erhielt es einen dunklen Anstrich. Die Dunkelkammer ist klar gegliedert: links die trockene Seite mit dem Vergrösserer, rechts der Nassbereich mit dem Labor-Beckentisch und den Entwicklungsschalen.
Während im FotoAtelier das Tageslicht ungehindert strömt, herrscht in der Dunkelkammer ein stiller Rhythmus, in dem Licht, Handwerk und Material zu eigenen Bildern finden.Hier, in diesem kleinen, dunklen Raum, entstehen Bilder, die nur analog sichtbar werden.

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